Feuerschale

Feuerschale

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farmcook Pan 37

Wenn du eine günstige Feuerschale suchst, die dennoch solide verarbeitet ist, könnte die Pan 37 etwas für dich sein.

flammo Feuerschale

Du suchst eine edle, handgeschmiedete Feuerschale, mit der du kochen kannst? Hier ist die flammo Schale.

Dutch Oven Feuerschale

Du besitzt einen Dutch Oven? Dann ist dies DIE perfekte Feuerschale für dich! Du findest sie hier...

 

Auch du wirst von der Feuerschale begeistert sein. Lass dich von uns und der Vielseitigkeit einer Feuerschale überzeugen! Was du dazu alles wissen musst, stellen wir dir jetzt vor:

 

1. Worauf du beim Kauf deiner Feuerschale achten solltest

2. Zwei Dinge sind vor allem entscheidend beim Kauf

3. Vorab einige weitere Gedanken zum Kauf

4. Das richtige Material und die richtige Größe für dich

5. Wie du die passende Größe für deine Feuerschale findest

6. So verwendest du die Feuerschale als Grill

7. Weitere Kochmethoden an der Feuerschale

8. Grillen im Garten - so beachtest du Recht und Sicherheit

9. So machst du Feuer

10. Welches Zubehör es gibt und welches du davon brauchst

 

mehr: Unsere flammo Feuerschalen Fibel mit vielen Rezepten zu den Kochmethoden

 

Fisch vom Grillrost einer Feuerschale

Worauf du beim Kauf deiner Feuerschale achten solltest

Ein Bekannter - nennen wir ihn Heinz - wurde 40 Jahre alt. Freunde wollten ihm eine ganz besondere Freude machen. Sie legten zusammen und kauften ihm eine Feuerschale. Rate einmal, was dabei herauskam: Eine XXXL-Feuerschale. Groß genug, um einen Elefanten darin zu baden. Der Himmel weiß, wo man derart große Schalen herbekommt. Die Freunde hatten es dennoch geschafft. Die Schale war natürlich DER Party-Kracher. Die Ernüchterung folgte dann am nächsten Morgen. Wie soll man solch eine Schale alleine von A nach B tragen? Wo ist genug Platz, um sie unterzustellen? Wie soll man sie abdecken? Wie viele Wälder Holz soll man dort hineinwerfen, bis das Feuer nicht mehr mickrig wirkt, sondern das Becken der Schale auch ausfüllt?

Mach es besser als die Freunde von Heinz! Besorge dir eine Feuerschale, die auch noch am Tag nach dem Kauf zu dir passt.

 

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Zwei Dinge sind vor allem entscheidend beim Kauf einer Feuerschale:

  • Das richtige Material
  • Die richtige Größe

handgeschmiedete Feuerschale kaufen

Auf beide Aspekte gehen wir gleich noch ein.

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Vorab einige weitere Gedanken zum Kauf deiner Feuerschale:

Wenn du nicht das gleiche Glück hast wie Heinz und dir deine Freunde ein Geschenk machen wollen für das sie zusammenlegen, dann wirst du einen preislichen Rahmen festlegen müssen. Für eine Feuerschale durchschnittlicher Größe kannst du 50 Euro, aber auch 500 Euro zahlen. Wie es immer so ist, der Preis wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Der (Verarbeitungs-) Qualität des Produkts, dem Marken-Namen des Herstellers, der Nachfrage, etc. Dir bezüglich des Preises allgemeingültige Tipps zu geben, fällt schwer. Legst du besonderen Wert auf eine hochwertige Verarbeitung bei deiner Feuerschale - vielleicht sogar Handarbeit - dann wirst du mit einer allzu günstigen Schale nicht glücklich werden. Suchst du jedoch genau das - eine günstige Schale - hilft der Hinweis auf die Qualität der Markenhersteller nicht weiter. Auch wenn es durchaus empfehlenswerte günstige Schalen gibt. Damit wir deinen persönlichen Wünschen gerecht werden, sprich uns sehr gerne an. Dann geben wir dir ganz konkrete Kauf-Empfehlungen.

Egal zu welchem Preis du dir eine Feuerschale kaufen möchtest: Achte auf die Verarbeitung. Gibt es unregelmäßige, brüchige Schweißnähte? Wirken die Füße instabil? Gibt es hervorstehende Ecken oder sonstige Defekte? Ist die Wandstärke gleichmäßig oder an einer Stelle bedenklich dünn? Diese Art der Prüfung kannst du meist erst dann vornehmen, wenn du die Schale vor dir hast. Bist du bei uns im Shop fündig geworden, wird dies erst nach dem Kauf der Fall sein. Bleib dennoch gelassen. Bei Defekten lässt du die Schale einfach austauschen. Bei sonstiger Unzufriedenheit widerrufst du den Kauf. Dieses Recht hast du, dem Verbraucherschutz sei Dank.

Kauf einer Feuerschale: Zusammengefasst

  • Suche dir einen Shop, dem du vertraust
  • Prüfe die Feuerschale nach Erhalt hinsichtlich der Verarbeitung

Worauf solltest du noch achten? Auf deine ganz persönlichen Vorlieben. Magst du es rund oder eckig? Findest du Schalen mit kurzen oder langen Füßen schöner? Suchst du nach einem Design-Objekt mit besonderer Aufmachung oder liebst du es schlicht? Fragen dieser Art kannst du dir nur selbst beantworten. Der Markt hält hier wirklich alles bereit!

handgeschmiedete Griffe an einer Feuerschale

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Zurück zum Material und zur Größe:

Feuerschalen gibt es aus ganz verschiedenen Materialien. Du findest wirklich überaus hübsche Feuerschalen aus Ton, Terrakotta oder Keramik. Diese betonen vor allem den dekorativen Charakter. Noch verbreiteter sind Feuerschalen aus Metall, wie Gusseisen, Edelstahl oder Cortenstahl. Auch diese haben ihren eigenen optischen Charme. Sie können aber mehr: In aller Regel sind diese Schalen robuster als die Vorgenannten. Du bekommst sie auch mit einem ausgiebigen Arbeitseinsatz als Koch- und Grillstelle nicht kaputt. Und du kannst sie draußen überwintern lassen, ohne dass sie kältebedingt auseinander springen. Wenn du mit deiner Feuerstelle also mehr anstellen möchtest, als sie „nur“ anzusehen: Such dir eine aus Metall aus! Wir haben dir die wesentlichen Eigenschaften der verschiedenen Materialien zusammengetragen.

 

Feuerschale aus Gusseisen

Freunde rustikaler Gartenarchitektur lieben Gusseisen. Gusseisen verbreitet einen ganz besonderen Charme und wird oft als gestalterisches Element eingesetzt. Es lässt sich sehr harmonisch in ein fantasievolles Landschaftsbild einfügen. Umsomehr gilt das bei einer Feuerschale.

Mit einer Feuerschale aus Gusseisen hast du weitere Vorteile: Diese Schalen werden aus einer Eisen-Kohlenstoff-Legierung mit hohem Gehalt an Kohlenstoff gegossen. Sie sind sozusagen „aus einem Guss“. Ohne Fugen, in die Wasser eindringen könnte. Meistens sind sie recht schwer, dafür aber außerordentlich robust und standfest. Weder ein Sturm noch versehentliches Anstoßen wirft sie von ihrem Platz.

Für die Prüfung der Verarbeitung gilt: Gewicht und Stärke der Metallwände sowie der Füße sind ein guter Indikator für die Langlebigkeit der Feuerschale.

Vorteile einer Feuerschale aus Gusseisen

  • optimale Standfestigkeit
  • sind hitzeunempfindlich
  • bieten eine charmant-rustikale Optik.

Fans lieben die mit der Zeit entstehende Rost-Patina. Zum Material Gusseisen haben wir eine weitere Seite hinter dem Link.

brennende Feuerschale
 

Feuerschale aus Terrakotta und Ton

Feuerschalen aus Terrakotta und Ton sind meist außerordentlich dekorativ und aufwendig gestaltet. Sie sind bemalt, glasiert oder verziert. Leider sind sie weniger hitzebeständig und somit nicht für den Dauerbetrieb und erst Recht nicht für die Befeuerung mit Holzkohle geeignet. Du solltest sie nicht zum Grillen verwenden. Terrakotta und Ton neigen dazu, Regenwasser aufzunehmen. Dieses Wasser dehnt sich beim Erhitzen auf und verursacht Risse. Außerdem sind Feuerschalen aus Terrakotta und Ton nicht frostbeständig. Du solltest sie bei feuchter oder kalter Witterung im Haus lagern und nur bei Bedarf ins Freie stellen.

Nach dem Gebrauch ist darauf zu achten, dass sie vollständig durchtrocknen.

Trotz der genannten Nachteile: Liebhaber eines mediterranen Flairs kommen an diesem Material nicht vorbei. Ton oder Terrakotta schaffen eine unvergleichliche Atmosphäre. Sie zaubern einen warmen und gemütlichen Schein.

Feuerschale aus Keramik

Keramik ist in der Regel widerstandsfähiger als Terrakotta und Ton. Feuerschalen aus Keramik sind wasserdicht und vertragen - nach einer speziellen Bearbeitung - auch höhere Temperaturen. Keramik lässt sich aufgrund der Glasur problemlos farbig gestalten und bunt bemalen. Ton und Terrakotta werden oft nur mit Ornamenten verziert.

Der Unterschied zwischen Ton, Terrakotta und Keramik liegt in der Art und Weise der Bearbeitung. Wenn ein Gefäß aus Ton zweimal gebrannt und die Oberfläche mit einer Glasur versiegelt wird, dann ist es wasserdicht und man spricht von einer Keramik. Als Terrakotta hingegen bezeichnet man unglasierte und bei niedriger Temperatur gebrannte Tonwaren.

Feuerschale aus Cortenstahl

 

Dancook Feuerschale feuerstelle 9400

Feuerschalen aus Cortenstahl nehmen eine Sonderstellung ein. Sie werden aus wetterfestem, phosphorlegiertem Baustahl hergestellt. Ähnlich wie Schalen aus Gusseisen setzen auch sie eine Rostschicht an. Allerdings entwickelt sich darunter eine dichte Sperrschicht aus Sulfaten oder Phosphaten. Diese verhindert eine weitere Korrosion. Cortenstahl zeichnet sich durch eine sehr charakteristische Patina aus. Das ist ein Grund, warum er sowohl von Bildhauern für Skulpturen als auch von Architekten als gestalterisches Element im Außenbereich genutzt wird.

Feuerschalen aus Cortenstahl

  • sind extrem wetterfest und widerstandsfähig
  • sind aufgrund der dünneren Wände leichter, als vergleichbare Gusseisenschalen und
  • haben ein besonderes Aussehen

Feuerschale aus Edelstahl

Feuerschalen aus Edelstahl vereinen die besten Eigenschaften aller Feuerschalen aus Metall in sich. Sie benötigen relativ wenig Pflegeaufwand. Edelstahl ist im Gegensatz zu anderen Materialien nicht rostanfällig und verfärbt sich nicht.

Diese Feuerschalen wirken sehr edel. Sie verleihen der Terrasse, bzw. dem Garten ein frisches und modernes Aussehen. Rückstände, die beim Befeuern entstehen, setzen sich kaum auf der Oberfläche fest. Die entstehenden geringen Rückstände können leicht entfernt werden.

Edelstahl Feuerschale

Auch bei der Edelstahl-Feuerschale solltest du auf dickere Wandstärken achten. Sie zeugen meist von höherer Qualität. In dünnerem Metall können leichter Dellen vorkommen. Diese beeinträchtigen die Lebensdauer. Achte auch darauf, dass das Untergestell aus Edelstahl ist. Sonst könnte es passieren, dass du nach einem kalten Winter eine rostige Überraschung erlebst.

Feuerschalen aus Edelstahl

  • sind rostfrei und widerstandsfähig und
  • haben eine pflegeleichte glatte Oberfläche, 
  • sehen sehr edel und modern aus

Handgeschmiedete Feuerschalen

Um ein Feuer auf besonders urige Weise einzufangen findest du in unserem Sortiment handgeschmiedete Feuerschalen. Sie sind unsere Flaggschiffe im Bereich der Feuerschalen. Ihr Material Stahl ist bei einer Wandstärke von 3 bis  4 mm schwer und robust und trotzen auf diese Weise jedem Wetter. Der Stahl wird aus einem Stück (!) geschmiedet. Ideale Voraussetzungen für dich also, um solch eine handgeschmiedete Schale in deinem Garten zu stellen. Du kannst die Feuerschale einfach stehen lassen und brauchst dir über die Pflege keine Gedanken machen. Genieße einfach das prachtvolle Feuer in deiner neuen Feuerschale.

handgeschmiedete Feuerschale

Wenn du mehr über die Schmiedekunst lesen möchtest, könnte dieser Artikel bei Wikipedia für dich interessant sein.

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Wie du die passende Größe für deine Feuerschale findest

Zurück zu Heinz. Dem Freund mit der XXXL-Feuerschale. Wir hatten ihn in diesem Artikel bereits angesprochen. Er hatte keine Wahl. Dass er in seinem Garten künftig das Osterfeuer für eine mittelgroße Kreisstadt ausrichten könnte, hatten seine Freunde für ihn entschieden. Sei du selbst achtsamer bei der Wahl der Größe. Wir neigen auch manchmal zu einem “mehr ist mehr”. Diese Denkweise ist hier nicht angebracht.

Mache dir vor dem Kauf Gedanken darüber, was du eigentlich genau mit deiner Schale machen möchtest. Soll sie “nur” ein schönes Licht für gemütliche Abendstunden abgeben? Möchtest du sie auch als Wärmequelle nutzen? Kochst du darauf bzw. darin. Und wenn du damit kochen möchtest, für wie viele Personen? Und welches Kochgeschirr soll zum Einsatz kommen?

Wähle eine eher kleinere Schale von 50-60 cm Durchmesser, wenn du überwiegend mit wenigen Personen darum sitzt. Wenn du vor allem das schöne Feuer genießen möchtest. Bleibe auch bei dieser Größe, wenn du einen begrenzten Aufstellort hast. Dies kann vor allem dann der Fall sein, wenn du die Schale nicht in einen weitläufigen Garten stellen kannst. Vielleicht musst du auf einer kleineren Terrasse Platz finden? Wenn du die Feuerschale für weitere Dinge nutzen möchtest (Gartenabfälle verbrennen, Kochen, Grillen, etc.), dann empfehlen wir dir eine Größe von 70-80 cm Durchmesser. Damit hast du genug Raum, um auch sperrige Äste hineinzugeben. Vor allem hast du aber genug Raum, um mit der Glut zu arbeiten. Zum Kochen und Grillen ist es hilfreich, wenn du verschiedene Temperatur-Zonen herstellst. Wir erläutern das später noch genauer. Mit einem Durchmesser von 70-80 cm hältst du dir diese Möglichkeit offen. Auch wenn du heute noch gar nicht so genau weißt, wie oft du später tatsächlich zum Outdoor-Kochen kommst. Diese Größe bietet auch genug Fläche für ein beeindruckendes, großes und wärmendes Feuer. Ist dir kein Superlativ zu hoch gegriffen? Dann könnten die Feuerschalen von 100-120 cm Durchmesser und mehr etwas für dich sein. Diese Größen erfreuen den wahren Feuer-Enthusiasten. Wäge vorher jedoch die Nachteile ab. Größere Schalen sind unhandlicher, es kostet mehr Mühe sie zu entleeren und sie zu reinigen. Und sie benötigen mehr Platz zum Aufstellen sowie mehr Brennmaterial (wenn das Feuer entsprechend wirken soll).

Der Durchmesser ist nur ein Aspekt. Achte bei der Wahl deiner Schale auch auf die Tiefe. Es gibt Schalen, die nahezu als ebenes Tablett daherkommen. Und es gibt tief ausgeformte Schalen, die eher an eine Halbkugel erinnern. Unser Tipp: Kaufe keine Schale, die allzu flach ist. Jedenfalls dann nicht, wenn du damit kochen möchtest. Mit einer gewissen Tiefe hast du einfach mehr Möglichkeiten, dir genügend Glut zu schaffen. Und die Glut in verschiedene Hitze-Zonen zu schichten.

 

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Feuerschale Grill

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So verwendest du die Feuerschale als Grill

Grill Hamburger von der Feuerschale

Kennst du das? Sobald du am Feuer sitzt, kommt der Appetit...Und du hast Lust zu grillen. Uns geht es jedenfalls oft so!

In deiner Feuerschale hast du bereits das perfekte Feuer. Warum also nicht direkt darin grillen? Lass den Gasgrill hin und wieder stehen. Du brauchst lediglich ein Grillrost. Dies kannst du entweder auf den Rand der Feuerschale legen, oder mittels Dreibein über der Feuerschale aufhängen.

Du findest bei uns einen Grill-Halbmond, den wir für die gängigen Größen von Feuerschalen verfügbar haben. Mit einem solchen halbrunden Rost gelingt es dir spielend, stets genügend Glut vorzuhalten. Auf der einen Seite grillst du, auf der anderen Seite sorgst du für den Erhalt des Feuers:

an der Feuerschale

So einfach ist die Feuerschale für den Garten zum Grill umfunktioniert.

Klicke auf den Pfeil, wenn du die Funktion schematisch sehen willst

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Weitere Kochmethoden an der Feuerschale

Das Zubereiten von Nahrung über dem offenen Feuer ist wohl die älteste Form des Kochens. Mit Feuer kochst du einfach, effektiv und vor allem richtig lecker. Gerade in der heutigen Zeit schaffst du dir eine gemütliche Abwechslung. Gesellig und urig. Hast du Lust auf etwas Inspiration?
 

Dutch Oven in der Feuerschale

Suchst du DEN Alleskönner am Feuer schlechthin? Dann hast du ihn mit dem Dutch Oven gefunden. Wir lieben ihn. So sehr, dass wir ihm unser erstes Buch gewidmet haben. Du findest es unter dem Titel: “Die Dutch Oven Fibel XXL”.

Ein Dutch Oven ist ein dickwandiger Kochtopf aus Gusseisen. Dazu gehört ein ebenfalls schwerer, ganz besonderer Deckel. Aufgrund des dickwandigen Gusseisens heizt ein Dutch Oven nur langsam auf. Damit ist er perfekt zur schonenden Zubereitung von Mahlzeiten geeignet. Hast du ihn erst einmal auf Temperatur gebracht, speichert er diese und braucht in der Folge relativ wenig Glut für den weiteren Kochvorgang.

Der passgenaue Deckel sorgt dafür, dass der Dampf nicht entweicht und die Speisen mit einer Rundum-Hitze gegart werden. Vor allem Fleisch bleibt auf diese Weise schön saftig.

Feuerschale Dutch Oven Methode

Zwei weitere Besonderheiten kennzeichnen den Dutch Oven: Zum einen verfügt er über drei Füße. Du kannst ihn in die Glut stellen. Zum anderen haben die Deckel des Dutch Oven einen hohen Rand. So kannst du Kohlen darauf legen, ohne dass sie beim Hantieren ins Essen fallen.

Den Deckel kannst du bei den meisten Dutch Oven auch als Pfanne benutzen. Dazu muss er innen eben geformt sein. Er wird dann einfach umgedreht und auf einen Pfannenknecht gelegt. Du siehst: Mit einem Dutch Oven kannst du backen, kochen und braten.
 

Feuerkessel an der Feuerschale

Es muss nicht immer ein Dutch Oven sein. Du kannst auch einen “normalen” Topf nutzen. Achte jedoch darauf, dass der Topf keine Kunststoffgriffe oder sonstigen feuerempfindlichen Teile enthält.

Wir nennen die dahinter stehende Methode Kochen mit dem Feuerkessel. Du kannst dir darunter einen schlichten Kochtopf aus Blech vorstellen, einen solchen aus Gusseisen oder einen aus Kupfer. Auswirkungen auf das Arbeiten mit den Rezepten hat dies kaum. Spürbar werden die Unterschiede insbesondere bei den verschiedenen Garzeiten. So erhitzt ein Kochtopf aus Blech zwar schneller als einer aus Gusseisen, dafür speichert er die Hitze nicht so gut. Die jeweiligen Eigenarten des Materials gilt es zu beachten. Sie hat gleichermaßen Einfluss wie die Wandstärke des Topfes, die Größe oder der Abstand zur Glut.

Für das Kochen mit dem Feuerkessel solltest du idealerweise ein Dreibein haben. Damit kannst du den Kessel sicher über der Hitze platzieren. Außerdem gelingt es Dir mittels der Kette, die Hitze im Kessel zu regulieren.
 

Pfanne in der Feuerschale

Nutze am besten nur spezielle Pfannen aus Gusseisen oder Schmiedeeisen. Die gängigen Pfannen aus der Küche sind meist ungeeignet. Sie haben einen Kunststoffgriff der schmilzt, sind aus Aluminium oder mit einer Antihaft-Beschichtung ausgestattet und vertragen auch deshalb keine starke Hitze.

Wir empfehlen dir eine Pfanne aus Gusseisen. Gusseisen ist einfach ein verlässliches, starkes Material mit hervorragendem Wärmespeicher. Anders als dünnwandige Blechpfannen bzw Pfannen aus Schmiedeisen sind solche aus Gusseisen auch formstabil. Der Boden beult sich nicht aus.
 

Grillrost auf der Feuerschale

Du findest verschiedene Grillroste für die Feuerschale. Geschweißte Edelstahlroste, Roste aus Gusseisen, freischwingende Roste an einem Dreibein sowie Gestelle, die direkt in der Glut stehen können. Achte bei deinem Rost vor allem auf eine hinreichende Stabilität.

Grill Vorschau Feuerschale

Oben haben wir dir bereits eine ganz besondere Lösung vorgestellt: Das halbrunde Grillrost, dessen Durchmesser dem der Feuerschale entspricht. Am Rost befinden sich zwei praktische Haltegriffe, so dass das Hantieren leicht und sicher gelingt. Mit solch einem Grillrost funktionierst du die Feuerschale im Nu zu einem vollwertigen und besonderen Grill um. Die Besonderheit des Halbrunds liegt darin, dass du so die fortwährende Möglichkeit hast, immer wieder neue Glut zu erzeugen ohne das Grillen zu unterbrechen. Du unterhältst auf der einen Hälfte der Feuerschale ein Feuer. Die daraus entstandene Glut schiebst du von Zeit zu Zeit und je nach Bedarf unter die Hälfte mit dem Grillrost. Auf diese Weise kannst du nicht nur unendlich lange grillen, sondern auch sehr gut die Temperatur beeinflussen. Dazu schiebst du die Glut einfach hin und her. Seit der Entdeckung dieses Vorzuges ist die Feuerschale unsere erste Wahl zum Grillen geworden.
 

Grillring auf der Feuerschale

Der Grillring ist eine Alternative zu einem Grillrost. Es handelt sich ebenfalls um einen Aufsatz für die Feuerschale. Die Mitte der Feuerschale bleibt dabei frei, auf dem Rand der Schale liegt ein breiter Ring zum Grillen und Kochen. Ein Grillring hat gegenüber dem normalen Grillrost, welches die gesamte Schale bedeckt, den wesentlichen Vorteil, dass du nicht warten musst, bis nur noch Glut zum Grillen vorhanden ist. Das Feuer kann in der Mitte der Schale lodern. Du kannst gleich mit dem Grillspaß beginnen.
 

Spieße über der Feuerschale

Grillspieße oder auch Grillfackeln sind der Renner auf Stadtfesten, Volksfesten und Festivals aller Art. Grund genug, sie nach Hause zu holen. Es gibt zwei Arten von Spießen: Drehspieße und Handspieße. Mit Drehspießen kannst du knusprige Grillhähnchen, Spanferkel oder Ähnliches zubereiten. Drehspieße gibt es bereits fertig zu kaufen. Du findest sie mit manuellem und mit elektrischem Antrieb. Statt Spieße zu kaufen, kannst du dir auch zwei Astgabeln und einen längeren Ast nehmen. Damit baust du dir einen provisorischen und zweckmäßigen Drehspieß. Allerdings ist dazu etwas Erfahrung nötig, damit das Grillgut nicht in der Feuerschale landet. Sicherer ist ein fertiger Spieß.

Spiesse von der Feuerschale

Handspieße sind perfekt für einen Grillabend geeignet. Du kannst sie aus Stahl oder stabilem Holz kaufen. Sie selbst anzufertigen geht natürlich auch. Sehr gut geeignet sind Gerten vom Haselstrauch, weil sie gerade gewachsen und sehr flexibel sind. Wenn du keinen Haselstrauch hast, nutze einfach ein anderes Holz.

Handspieße musst du natürlich nicht zwingend in der Hand halten. Du kannst sie auf ein Grillrost legen und wie du es sonst auch kennst grillen. Unser Freund Heinz macht vor, wie es noch einfacher geht: Er stellt zwei Backsteine hochkant an den Rand der Feuerschale und legt die Spieße quer darüber. “Kein schmutziges Grillrost, kein Besteck, kein abwaschen” sagt er grinsend und verputzt das Grillgut direkt vom Spieß. Heinz nutzt übrigens flache Spieße, die er noch mal anspitzt. So fällt nichts herunter und die Spieße lassen sich besser bestücken. Wir besuchen Heinz jetzt öfter...

Sollen deine Kinder ihre Handspieße selbst halten, sorge dafür, dass ihre Fleischspieße mit schnell zu garenden Speisen versehen sind. Das gleichmäßige Drehen und den richtigen Abstand zum Feuer zu halten, fällt ihnen oftmals noch schwer. Außerdem wird den Sprösslingen dabei schnell langweilig. Du kannst den Kindern eine praktische Hilfe anbieten, in dem du kleine Astgabeln in den Boden steckst. Darauf können sie ihre Spieße zwischendurch einmal ablegen und Pause machen.

Unsere Kinder haben wir übrigens mit einem Marshmallows-Spieß verzaubert. Sie wollen immer wieder gern selbst was in die Flammen halten. Diese Zuckerschaumstückchen sind für Kinder besonders gut geeignet. Das Rösten verlangt ihnen keine Geduld ab. Es geht einfach und schnell. Niemand macht sich dabei schmutzig. Und: Süßes mögen sie doch immer, damit bekommt man die Kinder garantiert nach draußen gelockt. Fällt mal ein Marshmellow in die Feuerschale ist das auch nicht schlimm. Er verbrennt einfach.

Ein Tipp falls du Holzspieße verwendest: Wässere die Holzspieße vor Gebrauch mindestens einen Tag lang. Sie haben dadurch eine viel längere Lebensdauer. Sie verbrennen dir auch nicht so schnell über der Feuerschale.
 

Glutkochen in der Feuerschale

Möchtest du dein Essen einmal auf ungewöhnliche Art zubereiten? Dann könnte das Glutkochen etwas für dich sein. Hierfür benötigst du zunächst Glut. Nimm trockenes und hartes Holz, welches du etwa eine Stunde herunterbrennen lässt. Achte darauf, dass du genügend Glut hast, um die gewählten Lebensmittel von allen Seiten eindecken zu können. In der Glut kannst du prinzipiell alles garen, was eine Schale hat. Kartoffeln beispielsweise. Sie können komplett mit der Glut überhäuft werden. So garen die Kartoffeln in etwa 45 Minuten. Nach dem Garvorgang nimmst du die Schale einfach ab und genießt deine Glutkartoffeln.

Ebenfalls lecker: Die gegarte Zwiebel. Sie hat ja bekanntlich eine Schale. Dank ihr, kann auch die Zwiebel einfach so in die Glut. Die äußeren Schichten werden verbrennen. Entfernst du diese nach einer Garzeit von etwa 45 Minuten, bleibt dir eine herrlich aromatische Zwiebel.

Zwiebel von der Feuerschale

Hättest du es gedacht? Selbst Paprika kannst du in der Glut garen. Trotz ihrer feinen Schale. Sei dabei nicht verunsichert, auch wenn die Schale schwarz wird. Dann sieht die Paprika erst einmal ungenießbar aus. Ist sie aber nicht, lediglich die Haut muss herunter. Dazu legst du die heiße Paprika in einen Behälter mit Wasser und ziehst die schwarze Haut ab. Übrig bleibt eine leckere Paprika. Zusammen mit gutem Öl ein wahrer Genuss.

Unser Fazit zum direkten Glutkochen: Es geht (fast) alles, was eine Schale hat. Sei kreativ und trau dich. Belohnt wirst du mit einem herrlichen Raucharoma.

Natürlich kannst du die Lebensmittel auch in Alufolie einwickeln und in die Glut legen. Dann kannst du auch gleich Öl und je nach Geschmack Salz und Pfeffer sowie sonstige Gewürze dazugeben.
 

Aschekochen in der Feuerschale

Mit heißer Asche kannst du all diejenigen Dinge zubereiten, die mit weniger Hitze auskommen. Wickle die Lebensmittel in Alu-Folie ein und decke sie mit Asche zu. Geeignet sind beispielsweise saftiger Fisch, knackiges Gemüse oder frisches Obst. Auch hier gilt: Trau dich ruhig und experimentiere ein wenig. Das gilt auch hinsichtlich der Beigabe von Butter oder Ölen sowie frischen Kräutern und Gewürzen. Eingewickelt in Alu-Folie können sich die leckersten Aromen ergeben.

Maiskolben und Fleisch vom Grillrost einer Feuerschale

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Grillen im Garten

Seit je her fasziniert Feuer viele Menschen. Wir gehören dazu! Neben der Wärme, dem Licht und der phantastischen Stimmung, dient uns Feuer auch der Zubereitung von Essen. Ursprünglich nutzte man einfache Feuerstellen. Feuer wurde auf dem Boden gemacht, ins Feuer oder in die Glut wurden Lebensmittel gehalten. Heute genießen wir Menschen unsere Zeit gern im Garten oder auf der Terasse. Dazu gibt es ein paar Dinge zu beachten. Ein paar Hinweise gibt es dazu nachfolgend:

Recht

Darf ich in meinem Garten ein offenes Feuer entfachen? Wenn ja, was muss ich dabei beachten? Grundsätzlich gilt: Ja, du darfst in deinem Garten ein Feuer machen. Dabei gibt es allerdings Vorgaben. Die wohl wichtigste betrifft die verwendeten Brennmaterialien.

Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), ist eine Feuerschale eine „nicht genehmigungsbedürftige Anlage“, wenn du sie mit

  • naturbelassenem, stückigem Holz oder
  • Presslingen in Form von Holzbriketts

betreibst. Gartenabfälle wie Pflanzenreste, Baum- und Strauchschnitt darfst du also nur unter bestimmten Voraussetzungen verbrennen. Was du dabei beachten musst, regeln im Einzelnen die Verordnungen der Länder, Städte und Kommunen. Du wirst feststellen, es gibt dazu leider keine einheitlichen Regelungen. Eine allgemeingültige Regel ist von dir leicht einzuhalten. Halte die Rauchentwicklung deines Feuers immer so, dass deine Nachbarn nicht gestört werden. Verwende am besten nur getrocknetes Holz.

Befrage in Zweifelsfällen noch einmal das Ordnungsamt deiner Gemeinde oder einen Anwalt deines Vertrauens. Wir sind keine Juristen.

Sicherheit

Diese zusätzlichen Regeln solltest du außerdem einhalten:

  • Entfache kein offenes Feuer in der Nähe von Reetdachhäusern!
  • Wähle einen sicheren Standort, beispielsweise einen ebenen Rasen oder noch besser eine ebene Steinfläche.
  • Beaufsichtige das Feuer ständig. Das gilt bis zum Erlöschen der Glut.
  • Bei anhaltender Trockenheit oder starkem Wind solltest du kein Feuer entzünden.
  • Halte Löschmittel bereit (Sand oder Wasser).
  • Lösche dein Feuer bei starker Rauchentwicklung oder Funkenflug unverzüglich!
  • Verzichte auf Benzin oder andere Brandbeschleuniger als Anzünder.
  • Achte auf deine Kleidung. Funkenflug brennt in feuerempfindliche Stoffe (z.B. Synthetik) sehr schnell Löcher.
  • Entsorge vollständig abgekühlte Verbrennungsreste (idealer Weise nur noch Asche) ordnungsgemäß über die eigene Restmülltonne.

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Feuer machen in der Feuerschale

Feuerschale und Feuerholz sind gewissermaßen die Bühne für einen gemütlichen Abend. Der Hauptdarsteller auf dieser Bühne ist jedoch das Feuer selbst. Flammen und Glut, Asche und Wind sind die wichtigen Faktoren, die das Holzfeuer in der Schale bestimmen.

Flammen

Feuer entfachst du spielend leicht (wir machen das übrigens noch leichter mit ökologischen Grillanzündern). Setze ein wenig Papier oder Sägemehl in Brand. Damit entzündest du dann größere Späne und schließlich die vorgesehenen Holzscheite. Willst du dein Feuer schnell in Gang bringen, wähle einen Brennstoff mit geringer Zündtemperatur, wie beispielsweise unlackiertes Zeitungspapier. Dein Feuer braucht Sauerstoff. Kommt zu wenig daran, erstickt es einfach wieder. Bei einer Feuerschale brauchst du dir um die Sauerstoffzufuhr meist keine Gedanken machen. Lodern die Flammen deines Feuers, so ist das ein gutes Zeichen. Flammen sind das Resultat verbrennender Gase. Du wirst sie bei einem kleinen Holzfeuer in gelben und orangen Farben wahrnehmen. Diese Farbe verdanken die Flammen dem im Holz enthaltenen Kohlenstoff. Übrigens kannst du von der Farbe der Flammen auch auf die Temperatur deines Feuers schließen. Schlagen aus einigen Stellen blaue Flammen, so ist die Hitze dort sehr viel höher als bei gelben und orangen Flammen.

Glut

Glut erhältst du, wenn das Brennmaterial in der Feuerschale zwar durchgebrannt, aber noch nicht ausgebrannt ist. Holz setzt in einem Glutbrand ein hohes Maß an Wärmeenergie frei. Bei reiner Glut kannst du in der Regel keine Flammenbildung mehr erkennen. Sie glimmt und gibt dabei ihre Wärme ab. In der Dunkelheit spendet Glut kaum Licht. So lange du Glut in der Feuerschale hast, kannst du dein Feuer jedoch schnell wieder vergrößern. Dazu legst du auf deine „lebendige“ Glut ein, zwei frische Holzscheite. Dein frisches Holz wird durch die Glut schnell Feuer fangen und wunderbar helle Flammen erzeugen. Soll es ein langer Abend werden, halte dir also immer ein paar Zentimeter Glut. Übrigens: Je dicker das Holz, desto länger glüht es. Das solltest du bedenken, wenn das Ende des Abends dann doch irgendwann kommt. So musst du vor der Nacht nicht allzu viel Glut löschen.

Asche

Das Resultat deines Feuers ist Asche. Je größer dein Feuer und je länger der Abend war, umso mehr Asche hat sich in der Feuerschale angesammelt. Prüfe die Asche sorgfältig, bevor du sie im Hausmüll entsorgst. Du musst unbedingt vermeiden, dass im Hausmüll kleine Glutherde landen. Du kannst die Asche vor dem Entsorgen entweder mehrmals durchrühren und abkühlen lassen oder diese in einem dafür vorgesehenen Ascheeimer zwischenparken. Manchmal ist es besser, die Feuerschale mit der Asche einen Tag länger stehen zu lassen und erst dann zu entsorgen. 48 Stunden sollten wenigstens vergehen. Sonst ergeht es dir wie unserem Nachbarn, dessen Mülltonne dahinschmolz, bis wir zufällig darauf aufmerksam wurden und das Spektakel stoppten. Alternativ kannst du die Holzasche als traditionellen Dünger verwenden. So kannst du Kaliummangel im Garten entgegenwirken. Auch auf dem Kompost kannst du die Asche wohl dosiert entsorgen. Im Winter hast du eine weitere Möglichkeit: Die Asche ist ein effizientes Streugut für vereiste Wege.

Wind

Der Wind sorgt in deiner Feuerschale für Sauerstoffzufuhr. Je mehr Wind du an deiner Feuerschale hast, desto mehr Sauerstoff steht deinem Feuer zur Verfügung. Durch den Sauerstoffgehalt der Luft ist Wind in der Lage, das Feuer anzufachen. Das Prinzip kannst du nutzen. Puste einfach mal in die Glut. So erzeugst du leicht eine Flamme. Aber Achtung: Pustest du direkt in die Flamme, wirst du diese möglicherweise wieder löschen. Vermutlich steht deine Feuerschale auf der Terrasse oder im Garten. Dann achte auf den Wind. Ein frischer Wind wird dir helfen, das Feuer in Gang zu bringen und in Gang zu halten. Bei starkem Wind achte auf Glut und Flammen, die nun auf umstehende Gegenstände übergreifen könnten. Es kommt auf die Windrichtung an. Beobachte wohin die Flammen schlagen. Stehen Gegenstände in dieser Richtung, so räume sie lieber aus dem Weg.

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Was du außer deiner Feuerschale noch brauchst. Und was nicht.

Oder, das Zubehör für eine Feuerschale...

Natürlich freuen wir uns, wenn sich ein Kunde ganz fest vorgenommen hat, unser Lager leer zu kaufen. Meistens gelingt es uns dennoch, sein Anliegen in einer vorherigen Beratung zu hinterfragen. Aus unserer Sicht sollte stets klar sein, welchen konkreten Nutzen ein Zubehör bringt. Manches Zubehör ist unentbehrlich. Manches ist optionaler Luxus. Luxus kann viel Spaß machen. Auch wir lieben es, uns mit einem ganz besonderen Zubehör zu belohnen. Diese Motivation sollte vor dem Kauf dann aber zumindest erkannt und angesprochen werden.

Bei der Frage, was du außer deiner Feuerschale noch brauchst, folgen wir dem eben benannten Grundsatz. Auch wenn das dazu führt, dass du manches Zubehör am Ende nicht kaufst. Was also brauchst du?

Na klar, Brennmaterial! Aber welches?

Deine Feuerschale ist ein Allesfresser! Was du hineinwirfst, verbrennt. Es ist trotzdem gut, wenn du dir vorher Gedanken machst. Zum einen solltest du dich an rechtliche Grenzen halten - Stichwort behandeltes Holz. Dazu später mehr. Zum anderen solltest du die spezifischen Eigenschaften des jeweiligen Brennmaterials kennen. Achte insbesondere auf die Verbrennungstemperatur. Bist du im Besitz einer Feuerschale aus Terrakotta, Ton oder Keramik, kannst du mit einer zu hohen Temperatur Schäden anrichten. Hohe Temperaturen erzielst du vor allem mit Holzkohle. Dafür sind diese Schalen nicht gemacht. Setze im Zweifel Bioethanol oder Brenngel ein. Bei diesen Brennstoffen genießt du zugleich den Vorteil, dass du ein nahezu rauchfreies Feuer ohne spätere Rückstände entfachst.

Willst du ein “echtes” Feuer entzünden, wähle am besten eine Feuerschale aus Metall. Stahl, Edelstahl und Gusseisen halten auch hohen Temperaturen stand. Möchtest du mit dem Feuer kochen oder grillen, wähle am besten Holzscheite oder Grillkohle. Letztere hat den Vorteil, dass sie äußerst hohe Temperaturen zulässt, bei vergleichsweise geringer Rauchentwicklung. Zudem kannst du Grillkohle sehr gut portionieren und die gewünschten Temperaturzonen herstellen. Möchtest du nicht nur kochen oder grillen, sondern zugleich ein schönes Lagerfeuer genießen, greife zu Holzscheiten. Hierunter fällt das Kaminholz. Dieses kannst du selbst machen oder bei Landwirten in deiner Umgebung sowie im Baumarkt kaufen. Ein Vorteil der Holzscheite im Vergleich zu Holzabfällen aus deinem Garten: Anders als Stämme, Äste oder Wurzeln fällt das Portionieren leichter. Zudem hast du meist eine bessere Durchtrocknung.

Möchtest du gar nicht kochen und freust dich allein auf die Wärme, das Licht und die wundervolle Atmosphäre des Feuers, dann lasse die Grillkohle beiseite. Wende dich den Holzscheiten oder geeigneten Garten- und Knickabfällen zu. Dabei brauchst du dann auch nicht auf den zur Verfügung stehenden Raum achten. Soweit kein Kochtopf Platz finden muss, spielt es keine Rolle, ob ein großer Ast die gesamte Schale ausfüllt. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass du natürlich auch mit diesen Hölzern kochen kannst. Ganz überwiegend wirst du ohnehin nicht mit dem lodernden Feuer, sondern mit der heruntergebrannten Glut arbeiten. Bis dahin ist auch der große Ast zerfallen. Bequemer ist es für das Kochen dennoch, wenn die Holzstücke nicht zu sperrig in die Schale kommen.

Bleibt die Frage, welche Holzart du nutzen solltest. Wir möchten dich nicht mit einer Aufzählung aller erhältlichen Holzsorten verwirren. Es gibt etliche. Achte insbesondere auf eine Weichenstellung:

  • Hartes Holz hat grundsätzlich eine längere Brenndauer. Es ist gut zum Grillen und Kochen geeignet. 
  • Weiches Holz hat hier das Nachsehen. Wenn überhaupt, nutze weiches Holz dann, wenn du lediglich eine kurze Licht- und Wärmequelle entzünden möchtest.

Dabei solltest du allerdings beachten, dass es einige weiche Hölzer mit einem hohen Harz-Anteil gibt. Diese bringen einen starken Funkenflug und damit ein Risiko mit sich. Zu den weichen Hölzern zählen beispielsweise Tanne, Kiefer und Fichte.

Lass uns auf einige beliebte härtere Holzarten schauen:

Sehr viele Besitzer von Feuerschalen greifen zu Buchenholz. Dafür sprechen gute Gründe.

  • Buche entwickelt eine hervorragende Glut. Dies minimiert den Funkenflug.
  • Der aromatische Rauch gibt den auf der Feuerschale zubereiteten Speisen eine besondere Note.
  • Buche ist zwar etwas schlechter entflammbar, brennt dafür jedoch umso langsamer ab. Du erreichst damit viel Hitze bei langanhaltender Glut.
  • Die Flammen sind schön hell.

Neben Buchenholz gibt es viele weitere Harthölzer. Beliebt sind auch Eschen- und Eichenholz. Die Esche kannst du sehr gut nutzen, sie glüht lange und hat einen vergleichsweise geringen Funkenflug. Allerdings gefällt ihr spezielles Raucharoma nicht jedem. Eiche glüht zwar gleichermaßen lange wie Buchenholz und Esche, neigt tendenziell jedoch stärker zum Funkenflug. Wenn du die Wahl hast, greife also lieber zu Buche. Nutzen kannst du auch Holz von Obstbäumen, wie zum Beispiel Holz vom Apfelbaum. Die meisten Hölzer von Obstbäumen haben ganz eigene Raucharomen. Ein echter Geheimtipp für Erkundungen abseits der gängigen Hölzer.

Nutze trockenes, unbehandeltes Holz, welches frei von Fremdstoffen ist. Andernfalls könntest du Probleme beim Anzünden bekommen, eine starke, unerwünschte Rauchentwicklung erzeugen sowie Gesundheits- und Umweltgefahren schaffen.

Exkurs: Welchen Einfluss die verschiedenen Holzarten auf den Geschmack haben

Du möchtest deinen Gästen ein ganz besonderes Gericht servieren? Dann könnte die verwendete Holzart dazu beitragen. Oben haben wir es schon angesprochen: Sie hat einen mehr oder weniger großen Einfluss auf den Geschmack der Speisen. Buche ist ein Klassiker. Dieses Holz passt mit seinem Raucharoma zu fast allem. Andere Holzarten bringen teilweise spezifischere Aromen mit. Natürlich sprechen wir hier von Nuancen im Geschmack. Entscheidend bleiben die eingesetzten Zutaten und Gewürze. Manchmal sind es jedoch genau diese Feinheiten, die aus einem “normalen” Gericht eine einzigartige Delikatesse machen.

Möchtest du den Unterschied verschiedener Holzarten einmal selbst erleben? Dann mache ein Experiment. Bereite eine Forelle einmal auf Buchenholz zu und ein anderes Mal auf Kirsch- oder Apfelbaumholz. Diese Probe könnte dir einen ganz neuen Blick auf das Thema Raucharomen eröffnen. Und die Lust wecken, mit den verschiedenen Hölzern zu experimentieren. Auch wenn du keinen gut sortierten Holzhandel in der Nähe hast, findest du im Internet mit wenigen Klicks alle üblichen und exotischen Holzarten. Versuche doch einmal die Aromen von Hickory, Pappel, Mesquite oder Zeder.

Die Raucharomen der verschiedenen Holzarten erhältst du entweder, wenn du dir davon Holzscheite besorgst. Du kannst auch einzelne Scheite mit weniger aromatischem Holz mischen. Du findest Raucharomen heutzutage aber auch in speziell abgefüllten Packungen als Räuchermehl, Holzchips, Späne oder Räucherchunks. Suche im Internet nach diesen Begriffen. In den Internetshops findest du meist auch ausführliche Beschreibungen zu den Geschmäckern.

Über Holzarten und ihre jeweiligen Eigenschaften ließe sich ein eigenes Buch schreiben. Besser gesagt: Darüber wurden bereits eigene Bücher geschrieben. Deshalb möchten wir in diesem Exkurs nur den Impuls geben. Wenn du auch für solche geschmacklichen Nuancen offen bist, dann wartet hier ein äußerst spannendes Feld auf dich.

Schutzhandschuhe

Wenn du mit deiner Feuerschale nicht nur romantische Abende genießen möchtest, sondern auch kochen oder grillen, dann solltest du dir Schutzhandschuhe besorgen. Die Handhabung von Grillrost, Kesseln, Töpfen und Pfannen gelingt dir sehr viel komfortabler. Du bekommst dabei keine heißen Finger. Neben dem angenehmeren Arbeiten, dienen Feuerhandschuhe auch deiner Sicherheit. Schließlich können Feuer und Glut nicht nur unangenehm heiß werden, sondern je nach Fehlgriff auch gefährlich. Schon deshalb solltest du an dieser Stelle nicht sparen.

Schutzhandschuhe sind kein “Pflichtkauf”. Wir empfehlen sie dir dennoch von ganzem Herzen. Wenn du sie erst einmal hast, wirst du sie garantiert nicht mehr missen wollen.

Lederschürze

Eine Lederschürze ist dir vor allem im Sommer ein nützliches Zubehör. Zu dieser Jahreszeit hat man häufig kurze Sachen an, die Beine liegen frei. Mit einer Schürze schützt du dich effektiv gegen Verbrennungen an den freien Beinen. Dazu sollte die Schürze aus Leder und in der Höhe verstellbar sein. Leder blockt die Hitze sehr gut und die Höhenverstellung ermöglicht dir die Länge so einzustellen, dass deine Beine wirklich komplett bedeckt werden. Lederschürzen sind schwer. Deshalb sollte der Verstellmechanismus am Hals ausreichend stark dimensioniert sein.

Schürhaken

Wie bei den Schutzhandschuhen gilt auch hier: Willst du lediglich gemütlich am Feuer sitzen, wirst du wohl auch ohne dieses Zubehör auskommen. Wenn das Feuer nachlässt, legst oder “wirfst” du einfach Holzscheite nach und überlässt alles Weitere der Feuerschale. Der Schürhaken könnte dir hier vor allem zum gemütlichen herumstochern im Feuer dienen. Weil es dich entspannt. Anders verhält es sich, wenn du mehr vorhast. Zum Kochen und Grillen ist es oftmals erforderlich, dass du dir Glut zusammenschiebst, verschiedene Hitzezonen, bzw. Freiräume für Kochgeschirr schaffst. Dafür nutzt du den Schürhaken. Zwei Alternativen: Kennst und nutzt du bereits einen Dutch Oven? Dann kannst du - je nach Bauart - den Deckelheber als Schürhaken verwenden. Hast du bereits eine Kohlenzange? Dann kannst du auch diese verwenden.

Abdeckung

Du lässt deine Feuerschale stets draußen stehen? Dann macht der Kauf einer Abdeckung Sinn. Die Abdeckung schont das Material deiner Feuerschale vor permanenter Beanspruchung durch Witterungseinflüsse. Selbst wenn du die Feuerschale regelmäßig unterstellst, kann die Abdeckung darüber hinaus auch dich schonen. Vermutlich hast du nicht immer Lust, die abgekühlte Asche baldmöglichst zu entsorgen. Manches mal wirst du erst einige Tage oder Wochen später dazu kommen. Lässt du die Schale während dieser Zeit draußen stehen, riskierst du die Befüllung deiner Schale mit einer ekligen “Wasser-Asche-Dreck-Schlotze”. Dazu reicht mitunter schon ein kräftiger Regenschauer. Wenn du gerade keine Zeit oder Lust zum Entleeren hast, decke deine Feuerschale nach einem ersten Abkühlen einfach ab. Und mache es später…

Anzündkamin

Der Anzündkamin hilft dir dabei, das Durchglühen von Kohlen bzw. das Entzünden von Holzscheiten zu beschleunigen. Schütte dafür die gewünschte Menge Kohlen oben hinein. Oder etwas Holz. Lege anschließend einige zerknüllte Blätter Zeitungspapier oder Anzündhölzer darunter und schaue dem Kamineffekt bei seiner Arbeit zu. In kurzer Zeit hast du einsatzbereite Kohlen bzw. brennende Holzscheite. Der Anzündkamin ist ein optionales Zubehör welches du nicht brauchst, aber schätzen wirst. Wir kennen viele, die jetzt eher auch einmal spontan Grillen. Scheinbar senkt der Anzündkamin die Schwelle zum “lass uns schnell mal grillen”.

Pfannenknecht und Dreibein

Wenn du mit Pfannen oder Töpfen arbeiten möchtest, brauchst du eine Abstellmöglichkeit. Du kannst dir kreative Bastellösungen überlegen, Pflastersteine unterlegen oder ähnliche Konstruktionen schaffen. Mach es lieber auf sichere und komfortable Weise. Stelle deine Pfannen und Töpfe auf einen Pfannenknecht.

Hast du einen Topf oder ein Grillrost mit der Möglichkeit des Aufhängens, kannst du ein Dreibein nutzen. Dessen Prinzip kennst du sicher von den Schwenkgrills. Der Vorteil für dich: Du kannst den Abstand zur Glut und damit die Hitze stufenlos regulieren.

Alternativ kannst du einen Topf kaufen der seine Füße gleich mitbringt. So ist es beim Dutch Oven. Du kannst Töpfe und Pfannen auch auf ein Grillrost stellen, welches du auf oder über der Feuerschale anbringst.

Kohleschaufel

Du ahnst es schon: Wenn du nur am Feuer sitzen möchtest, brauchst du sie nicht unbedingt. Beim Grillen und Kochen hilft sie dir dagegen. Mit einer Kohleschaufel kannst du dir die Glut so platzieren, wie du es brauchst.

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Du siehst, es gibt jede Menge Zubehör für deine Feuerschale.

 

Wenn du mehr zur Feuerschale willst, so empfehlen wir dir wärmstens unser Buch zur Feuerschale. In dieser Fibel findest du alle Kochmethoden und passenden Rezepte:

Feuerschalen Fibel